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Der Teckel
 

Ernährung

Die Ernährung erfordert eine ausgewogene Zusammensetzung des Futters. Ganz wichtig ist für das Wohlergehen des Dackels, ihm artgerechtes Futter in altersgemäßen Portionen zu verabreichen.
Es gibt mittlerweile in den Geschäften eine Vielzahl von guten Futtersorten, seien es Trocken- oder Nassfutterarten. Lassen Sie sich dort beraten.

Generell gilt: Bei der Wahl des Futters sollte auf Qualität geachtet werden. Ein gutes Hundefutter erkennt man auch daran, dass sämtliche Zutaten auf der Verpackung klar und deutlich aufgelistet sind. Neben den im Hundefutter enthaltenen Rohproteinen, Fetten und Kohlehydraten sollten auch Vitamine, Mineralien und Spurenelemente ausführlich mit Mengenangaben gekennzeichnet sein. Chemische Zusatzstoffe und künstliche Geschmacksverstärker haben in gutem Hundefutter nichts zu suchen. Sind keine Mengenangaben aufgelistet kann man sich damit helfen, dass die Inhaltsstoffe mit den größten Anteilen immer zuerst aufgeführt werden, wobei in der Inhaltsangabe das Fleisch an erster Stelle genannt werden und das Futter möglichst wenige Zusatzstoffe enthalten sollte. Einige Hundefutter haben einen zu hohen Anteil pflanzlicher Bestandteile, die als billiger Füllstoff dienen. Zucker, der einigen Futtermitteln als Appetitanreger beigesetzt ist, sollte ebenfalls nicht enthalten sein. Die meisten Fertigfutter enthalten verschiedene Fleischsorten, die namensgebende Komponente (z.B. Wild oder Geflügel) muss nur zu 4% im Futter enthalten sein.

Jeder Halter (oder besser sein Hund) sollte ausprobieren, welches Futter am Besten vertragen wird. Dabei steht Ihnen der Züchter Ihres Hundes sicher gerne beratend zur Seite.
Vor allem  bei Trockenfutter ist es wichtig, dass immer ausreichend frisches Wasser im Napf vorhanden ist. 

Vielfach wird die Frage gestellt, ob selber gekochtes Futter für den Dackel gesünder und bekömmlicher ist als Fertigfutter. Sicher ist selbst gekochtes Futter immer dann richtig und gut, wenn es streng nach den für die Dackelernährung notwendigen Vorgaben zusammen gesetzt und hergestellt wird. Dazu sind allerdings gute Erkenntnisse über die optimale Ernährung von Dackeln notwendig, zudem erfordert die Zubereitung viel Zeitaufwand. Bei falscher Zusammensetzung wird dem Hund daher ggf. mehr geschadet als es ihm nutzt (z.B. Mangelerscheinungen). 

Nicht verträglich und sogar für den Dackel schädlich sind:

  • Leckerli aus der Menschennahrung wie Plätzchen und Kuchen, auch wenn der Dackel sich dafür begeistert
  • Essensreste vom Mittagstisch
  • Schokolade
  • Nüsse
  • Früchte wie Weintrauben, Nachtschattengewächse wie Kartoffeln oder Tomaten

Hundehalter sollten immer bedenken, der Dackel ist kein Mensch und teilt zwar sein Leben, nicht aber seine Essgewohnheiten. Daher ist auch vegane Ernährung für Dackel aus gesundheitlicher Sicht eher problematisch zu betrachten.

Ein jagdlich geführter Dackel, der sich dabei körperlich verausgabt, oder ein Hund, der regelmäßig lange Spaziergänge macht (oder oft im Garten ist), ist anders zu ernähren als ein Dackel, der in der Großstadt lebt. Hunde, die sich weniger in der freien Natur bewegen, werden mit weniger energiereichem Futter nicht so leicht übergewichtig. Bei unsachgemäßer Ernährung können Dackel zur Verfettung neigen, was nur mit mühsamer Diät wieder wegzubekommen ist.

Ein gesunder und richtig ernährter Dackel ist an seinem glänzendem Fell, den klaren, wachen Augen und an seinem gesunden Gebiss zu erkennen. Auch sollten die Proportionen stimmen und der Dackel auf keinen Fall zu viel Fettmasse mit sich herumtragen.