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Der Teckel
 

Impfungen

In der heutigen Zeit sind schwer verlaufende Infektionskrankheiten beim Dackel nicht mehr so häufig wie früher. Ebenso haben seuchenhafte Verläufe von Hundeinfektionskrankheiten in letzten Jahren abgenommen.

Diese Umstände sind aber nur den regelmäßigen und konsequenten Impfungen von Hunden zu verdanken.

Deshalb ist die Impfung als wirksame Maßnahme zur Bekämpfung wichtiger Infektionskrankheiten beim Dackel so wichtig.

Die Impfung des Dackels ist allerdings eine individuelle Entscheidung. Nebenwirkungen sind zwar selten, können aber nicht ausgeschlossen werden. Dabei kann der betreuende Tierarzt am besten entscheiden welche Impfungen für den einzelnen Dackel notwendig und sinnvoll sind.

Allerdings ist es sehr wichtig zu wissen, dass eine Grundimmunisierung für einen ausreichenden Schutz auch bei älteren Tieren notwendig ist.

Gegen welche Erkrankungen geimpft werden sollte:

  • Parvovirose - Hundeseuche: Virusbedingte Darmerkrankung mit schwersten Verläufen
  • Staupe (verursacht durch den Paramyxovirus): Die Staupe hat bei Hunden verschiedene Verlaufsformen. Nach der Infektion kommt es zum Fieber, welches in zwei Schüben stattfindet. Der erste Fieberschub dauert 8 bis 48 Stunden, als Folge der Infektion. Der zweite Schub tritt bei der Bakterieninfektion auf, die darauf folgt. Augenentzündung, eine stark eitrige Nase, Schluckbeschwerden, Mandelentzündung, Atembeschwerden, Hautausschlag, Erbrechen und Durchfall sind die klassischen Symptome. Danach können Lähmungen und Krämpfe auftreten, die mit einer scheinbaren Genesung einhergehen.
  • Hepatitis contagiosa canis – canines Adenovirus 1: Die Hepatitis contagiosa canis des Hundes ist sehr gefährlich. Dabei sind Welpen stark betroffen. Sie können innerhalb weniger Stunden an Blutvergiftung sterben. Ein weniger heftiger Verlauf, der hin und wieder vorkommen kann, zeigt sich mit Fieber, Schleimhautblutungen, Vergrößerung der Leber und Milz, Durchfall, Ödeme, Erbrechen und Entzündungen der Augen.
  • Leptospirose – Leptospira canicula, Stuttgarter Hundeseuche: Dies ist eine bakterielle Infektion, von der es viele Typen gibt. Allerdings kann nur gegen zwei der Typen geimpft werden.
    Gegen die anderen Typen hilft die Impfung nicht. Bei schwacher Ausprägung der Erkrankung bilden sich kaum Symptome aus. Dabei besteht aber dennoch eine Störung und Schwäche des allgemeinen Wohlbefindens. Akute und schwere Fälle können aber ebenso auftreten, bei denen es durch das Gift der Bakterien zu Organschäden kommt. Die starke Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens geht mit Sehstörungen, Lichtscheu, Blutgefäßschädigungen, Erbrechen, Durchfall, Lungenentzündung, Herzbeutelentzündung und selten mit Lähmungen einher.
  • Tollwut – Rhabdovirus: Diese Viruserkrankung verläuft fast immer tödlich. Die Symptome sind Unruhe, Aggression, Zerbeißen von Gegenständen und Drangwandern. Dabei ist vermehrter Speichelfluss sehr typisch. Die Diagnose wird oft durch schwere Verläufe und atypische Symptome erschwert. Tollwut kann auf den Menschen übertragbar sein. Seit April 2008 gilt Deutschland als tollwutfrei. Doch wird vorsorglich geimpft. Ebenso sollte bei Reisen ins Ausland, je nach Einreisebestimmung, auf jeden Fall geimpft werden.
  • Zwingerhusten: Husten, Rotzen, Würgen, Erbrechen; Zwingerhusten ist für Hund und Herrchen schrecklich unangenehm und kann wochenlang dauern. Die Bezeichnung der Krankheit ist irreführend, denn häufig steckt sich Bello nicht im Zwinger an, sondern im Park, auf der Straße, in der Hundeschule oder bei anderen Alltagssituationen.
  • Borreliose – Borrelia burgdorferi: Diese bakterielle Erkrankung wird durch Zecken übertragen. Oft verlaufen die Erkrankungen beim Dackel symptomlos. Aber es können auch schwere Fälle auftreten. Schwellung der Gelenke, der Wirbelsäule oder der Muskeln, Lahmheit und Fieber.
    Häufig treten Impfreaktionen auf und die Dackel erkranken oft nach Impfung an Symptomen der Borreliose. Deshalb ist eine Impfung sehr umstritten.
  • Herpesviren: Für Herpesviren besonders anfällig sind Welpen im Alter von zwei bis drei Wochen, wenn sie Kälte ausgesetzt sind. In diesem Welpenalter kann noch nicht geimpft werden. Es kann zu Husten, Erbrechen Durchfall und weiteren Symptomen kommen.
    Die Viren gehören mit zu den Viren des sogenannten Zwingerhusten-Komplexes und es können sich die Symptome der einzelnen Erkrankungen gegenseitig verstärken. Eine akute Infektion kann bei trächtigen Hündinnen zum Welpenabsterben führen.
  • Babesiose - Hundemalaria: Diese Erkrankung wird durch Einzeller der Gattung Babesia hervorgerufen. Die Infektionskrankheit wirkt bei Hunden durch eine Zerstörung der roten Blutkörperchen und hohem Fieber. Dadurch kommt es zur Blutarmut, die mal mehr oder weniger ausgeprägt sein kann. Die Übertragung der Einzeller erfolgt durch Zecken und kann ohne Behandlung innerhalb weniger Tage tödlich verlaufen.