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Der Teckel
 

Pflege

Ein gute Körperhygiene gehört von klein auf zum gesunden und glücklichen Dackelleben. Neben der Stubenreinheit, die in den ersten Wochen trainiert werden muss, kommt vor allem der Fellpflege eine wichtige Rolle zu. Natürlich ist eine richtige Ernährung mit die wichtigste Grundvoraussetzung für ein gesundes und glänzendes Fell.

 

  • Mit Blick auf die unterschiedlichen Dackelrassen ist das Fell des Kurzhaardackels am wenigstens pflegeintensiv. Die Tiere sollten dennoch häufig gebürstet und in regelmäßigen Abständen auch getrimmt oder gezupft werden.
  • Ganz wichtig bei der täglichen Kontrolle ist es, auf Ungeziefer zu achten und sofort Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Vor allem Zecken werden auch für Hunde eine immer größere Gefahr, da sie Borreliose-Bakterien enthalten können. Je eher eine Zecke entdeckt und fachgerecht entfernt wurde, desto weniger Schaden kann sie anrichten. Natürlich sollte man in der "Zeckenzeit" (Frühjahr bis Herbst) den Hund mit Zeckenschutzmitteln behandeln (zumeist flüssige Mittel zum Auftragen auf die Haut). Ihr Tierarzt berät Sie sicher gerne.

  • Checkliste für die Dackelpflege:
    - Habe ich die richtige Bürste für das Fell?
    - Ist eine Zeckenkarte/-zange vorhanden?
    - Möchte ich pflanzlichen Schutz gegen Flöhe einsetzen?
    - Habe ich ein hundetaugliches Shampoo?
    - Trimme/zupfe ich selber oder gibt es einen Hundesalon oder zum Züchter?
    - Wann ist der nächste Kontrollbesuch beim Tierarzt fällig?
    - ggf. Rat beim Züchter, Tierarzt oder im Tierfachhandel einholen

  • Welpen sollten nicht gebadet werden, da sich das Fell bis ca. zum 6. Monat erst vollständig ausbilden muss. Ansonsten kann der Dackel gebadet werden, allerdings nur wenn es nicht anders möglich ist. Zumeist mögen die Tiere die nasse Überraschung auch nicht sonderlich.
    Gerade bei Rauhaardackeln ist das Baden eher kontraproduktiv, da hier besonderen Wert auf harsches Haar gelegt wird.
    Falls das Baden doch nötig ist, weil der Teckel sich mal wieder in schönem "Modderwasser" oder "Kuhfladen" gebadet hat, empfiehlt es sich, lauwarmes Wasser und ein hundespezifisches Shampoo zu verwenden, damit Haut, Haare und die natürliche Schutzbarriere keinen Schaden nehmen.
    Wichtig dabei ist, das kein Wasser in die Ohren gelangt (zuhalten!).

  • Die Gesundheit der Zähne ist für den Dackel sowie für Hunde insgesamt sehr wichtig, aber auch naturgemäß nicht ganz unkompliziert. Es ist mühsam, einen Dackel auf das tägliche Zähneputzen zu trainieren. Daher sollte regelmäßig ein Blick auf das Gebiss geworfen werden. Ablagerungen/Verfärbungen auf den Zähnen, die ggf. nur vom Tierarzt entfernt werden können, kann vorgebeugt werden:
    Kauknochen/Ochsenziemer/Pansen, die auch die Zahngesundheit und Mundflora nachhaltig verbessern, gibt es im Tierhandel in großer Auswahl. Des weiteren lieben die kleinen Racker sicher auch ein Stück "Rehdecke" oder Stücke vom Geweih zum Knabbern.

  • Gerade beim Dackel sollten die sensiblen Ohren häufig untersucht werden. Dadurch, dass sie meistens sehr schlaff hängen, können sich durch Reibung Entzündungen bilden.Auch häufiges Kratzen des Hundes kann Entzündungen und wunde Stellen hervorrufen.
    Des weiteren können durch zu viele Haare in der Ohrmuschel Pilze entstehen oder sich Milben einnisten, was durch die gekrümmten Gehörgänge des Hundes noch begünstigt wird.
    Es sollte ein Tierarzt konsultiert werden, wenn sich der Dackel sehr häufig an den Ohren kratzt.

  • Die Augen sollten regelmäßig begutachtet werden, wobei dies bei richtiger Haltung und Zuwendung dem Halter ohnehin direkt auffallen sollte. Ablagerungen, Trübungen oder eine extremer Ausfluss können Hinweise auf eine eventuelle Infektion sein.
    Natürlich sind gewisse Eintrübungen des Auges wie beim Menschen zum Teil auch einfach altersbedingt, der Tierarzt kann dies feststellen.

  • Die Krallen müssen in der Regel nicht gestutzt werden, falls sich der Dackel regelmäßig bewegt.
    Dadurch nutzen sich die Krallen quasi automatisch ab, die Buddelleidenschaft des Dackels tut hier ihr übriges.
    Gerade im Winter kann aber das Streusalz auf den Wegen zu Reizungen an den Füßen führen. Im Winter empfiehlt es sich daher, die Pfoten mit einem feuchten Tuch gründlich abzuwischen, um gar keine Reizungen aufkommen zu lassen.